Dorfgespräch in Straßdorf

Am und im Buswartehaus in Straßdorf waren fast 30 Bürger zusammengekommen, um mit Stadträten und Bürgermeister Reiner Feulner ins Gespräch zu kommen. Das Stadtoberhaupt war für Fragen bereit und wollte von den Anwohnern wissen, wo sie der Schuh drückt.

Arno Krenz dankte erst einmal für den schönen Weihnachtsbaum und fragte nach einer Dorferneuerung in Straßdorf. Das alte Wirtshaus wäre mit einem Abbruch dafür geeignet. Auch Klaus Hagen hätte den Wunsch: Unser Dorf soll schöner werden. Wir bekommen Vorschriften, u. a. mit Gehwegreinigung, kann die Stadt da für ein ordentliches Ortsbild nichts für uns tun? Feulner versteht die Problematik, allerdings sieht er keine Möglichkeit für eine Dorferneuerung, weil die Stadt im Ortskern keinen Grund besitzt und andere Objekte in privatem Besitz sind. „Bei Privateigentum sind uns leider die Hände gebunden. Rund um das Buswartehaus und vor der Bäckerei Friedrich waren wir schon tätig.“

Bürgermeister Feulner erwähnte noch den modernisierten Bebauungsplan Straßdorf, der für Bestand und Neubau Vorteile bringt, den Radweg bei Kleindöbra, den Neubau des Netto-Marktes und weitere bauliche Maßnahmen. Dazu gehört die Straßdorfer Kläranlage, die erneuert werden muss, allerdings mit großem finanziellen Aufwand. Ein weiteres Thema war die Verteilung des Amtsblattes und der Breitbandausbau. Stadtratskandidat Marko Knoll erwähnte, dass der Außenbereich der ehemaligen Dachdeckerei Wunder sich verbessern wird.
Feulner lobte noch die gute Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem Kindergarten, der Feuerwehrkita von SySTEP.